Warum man nicht völlig auf Weizen & Co. verzichten sollte

Immer mehr Menschen achten auf eine glutenfreie Ernährung. Was weniger mit einer Allergie oder Unverträglichkeit (Zöliakie) zu tun hat, sondern vielmehr zu einem Lifestyle geworden ist. Viele Verbraucher setzen zudem auf eine Low Carb-Ernährung, sie verzichten vermehrt auf Weizenprodukte wie Brot, Brötchen oder Gebäck, etwa um ihr Gewicht zu reduzieren, mehr Eiweiß zu konsumieren und Muskeln aufzubauen.

Doch aktuelle Studien, etwa die der Chicago University of Illinois, warnen vor dem völligen Verzicht auf glutenfreie Lebensmittel, da verstärkt zu Reis(-produkten) zurückgegriffen wird. Je nach Sorte und Menge, kann Reis widerum einen hohen Anteil an anorganischen Arsen aufweisen. Arsen ist ein Halbmetall, sprich ein chemisches Element, das bei übermässigem Verzehr wie Gift auf unseren Organisamus wirken kann. Reis beinhaltet zwar nur wenig Arsen, kann jedoch bei übermäßigem Verzehr toxische Wirkung entfalten. Vor allem in Reiswaffeln  wieder immer wieder in Testreihen ein hoher Arsenanteil gemessen.

Arsen befinden sich jeodch nicht nur in Reis, sondern auch in anderen Lebensmitteln, wie Hühnerfleisch und Milchprodukte. 

Man sollte daher weder völlig auf Weizen noch auf Reis verzichten, wenn es gesundheitlich nicht zwingend erforderlich ist. Viele Ernährungswissenschaftler empfehlen daher eine ausgewogene und abwechslungsreiche Kost: Alternativ kann man auch auf Mais, Hirse, Buchweizen, Amarant oder Quinoa zurückgreifen.

 

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