Sport mit Pollen und Allergie

Mit Beginn des Frühlings zieht es die meisten Menschen nach draußen. Besonders Sportbegeisterte brennen darauf, endlich wieder ausgiebige Waldläufe oder ausgedehnte Radtouren zu unternehmen. Aber was tun, wenn gerade Baum- oder Gräserpollen Hochsaison haben und sie einem das schöne Frischluftgefühl gründlich vermiesen? 

Hier einige praktische Tipps, wie Sie als Allergiker auch bei Pollenflug Sport treiben können:

  • In den Bergen ab ca. 800 m oder im Wasser ist im Allgemeinen die Pollenkonzentration geringer. Nach Möglichkeit sollten Sie deshalb während der Pollensaison in dieser Umgebung Sport treiben.
  • Belasten Sie sich etwas weniger als sonst, besonders, wenn Sie sich sowieso geschwächt fühlen. Bei großer Anstrengung ist auch die Pollenbelastung der Lunge größer.
  • In manchen Fällen ist es hilfreich, unmittelbar vor dem Sport die entsprechenden Allergiemedikamente einzusetzen (z. B. Nasenspray, Augentropfen, Asthmaspray).
  • Versuchen sie nach Möglichkeit durch die Nase einzuatmen: die Luft wird angewärmt und befeuchtet, insgesamt gelangen weniger Pollen in die Lunge.
  • Auch die Trainingszeit lässt sich optimieren: auf dem Land ist die Pollenbelastung abends, in der Stadt morgens am geringsten. Direkt nach einem Regenschauer ist ein Freilufttraining weniger belastend, weil sich dann weniger Pollen in der Luft befinden.
  • Asthmatiker sollten folgende Dinge beachten: generell ist Ausdauersport besser geeignet, weil die Lungenfunktion dauerhaft verbessert wird. Beim Training sollten Sie unbedingt eine ausreichende Aufwärmphase einhalten, weil es sonst zu einer raschen Bronchienverengung mit Atemnot kommen kann. Nehmen Sie Ihr Spray zum Training mit!