Pollen werden aggressiver - Achtung vor Ambrosia

Ist es nicht immer so: Eine unscheinbare Pflanze, vor der wir uns besonders in Acht nehmen sollten. Die vierblättrige Einbeere, die Herkulesstaude, das Jakobskreuzkraut gehören dazu. Das hat sich die Natur scheinbar so überlegt und sich etwas dabei gedacht.

Dieses mal geht es um die Ambrosia, ein Traubenkraut, das zu den sogenannten Korbblütlern zählt. Die Pflanze gilt hierzulande als Unkraut. Dieses Unkraut breitet sich aktuell in ganz Europa hartnäckig aus. Das gefährliche an ihr sind ihre sehr aggressiven Pollen (eine Pflanze bringt bis zu 6.000 Samen hervor), welche schon durch eine geringe Menge starke Allergien - insbesondere geschwollene Augen, Juckreiz und Atemnot - hervorrufen können. Auch Nicht-Allergiker können unterschiedlich stark auf sie reagieren.

Sie blüht jährlich von Juli bis September, hat aber eine große Flugreichweite und lässt sich als Unkraut nur schwer aus den Böden entfernen. Wächst sie zufällig auch im eigenen Garten, sind Handschuhe und sogar ein Atemschutz bei der Beseitigung zu empfehlen.

Des Öfteren landet die Ambrosia in Vogelfutter, weil sie zusammen mit anderem Saatgut (zum Beispiel Sonnenblumen) verarbeitet wird. Im Zuge der Erderwärmung wandert sie in immer nördlichere Regionen. Denn sie braucht nur zweierlei: Wärme und Licht.

 

 

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