Ohne Medikamente gegen Heuschnupfen. Das geht?

Aktuell ist Hauptblütenzeit - das klingt ganz nach Heuschnupfenalarm! Der Kopf brummt, die Augen tränen und es kitzelt in der Nase. Doch nicht immer müssen wir bei Allergien gleich zu medikamentösen Präparaten greifen. Was Großmutter wusste, geht auch heute noch als altbewährtes Allheilmittel durch.

 

Kennen Sie schon Großmutters Heilrezepte?

Tradition versus Moderne. Nicht immer müssen es gleich Medikamente sein. Was weiß Großmutter, was wir schon längst vergessen haben? Kennen Sie noch altbewährte Haushaltsmittel gegen Allergien & Co? Nehmen wir doch ein paar unter die Lupe:

 

Tipp 1: Iss vernünftig

Greifen Sie zu Gemüse und ernähren Sie sich vielseitig! Ja, das könnte von Großmutter kommen. Gesunde Lebensmittel sind das A & O. Achten Sie darauf, genügend Eiweiß, gesunde Fette und viele Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente stärken das Immunsystem und damit die Abwehrkräfte. Klar, stark verarbeitete, sehr salz- und zuckerhaltige Produkte gehören nicht andauernd auf den Speiseplan! Achten Sie lieber darauf, Lebensmittel mit genügend Vitamin C und D zu konsumieren. 

 

Tipp 2: Ab ins Freie, raus in die Sonne - Das geht an alle Stubenhocker! Wer sich das ganze Jahr über viel und gerne draußen bewegt, vermindert starke allergische Reaktionen auf den nächsten Pollenflug. Das Sonnenvitamin D (wie eben schon erwähnt) trägt sein Weiteres dazu bei: Es stärkt die Abwehrreaktion unseres Immunsystems. Das tolle, unser Körper produziert das Vitamin mithilfe von Sonnenlicht ganz von allein.

 

Tipp 3: Nasenspray einfach selber machen - Geben Sie lediglich Salz in kochendes Wasser (10g Salz zu 1l Wasser), lassen Sie dieses anschließend abkühlen, rühren Sie nochmals um und spülen Sie dann per spezieller Nasendusche Ihre Nasengänge gut durch. Alternativ kann man auch eine leere Sprühflasche mit der Salzlösung befüllen und als Spray nutzen, fertig!

 

Tipp 4: Abwarten, Tee trinken, es sich gut gehen lassen - Eine schöne Kräutermischung zum Beispiel aus Brennnesseln, Kamille, Melisse, Distel oder so genannter Achillea (auch Schafgarbe genannt) lindert den Reizhusten und beruhigt den kribbelnden Gaumen. Derartige Kräutermischungen lassen sich auch hervorragend gurgeln.

 

Tipp 5: Dampfbad gegen Heuschnupfen -  Man nehme einen Kochtopf mit heißem Wasser, gebe etwas Salz (oder ätherische Öle wie Eukalyptus, Fenchel-, Teebaum- oder Pfefferminzöl) hinein, lege ein Stoffhandtuch drüber, stecke seinen Kopf vorsichtig unter das Tuch und inhaliere den Dampf einige Minuten lang. Das hilft gegen sämtlichen Juckreiz, verspricht Großmutter.

 

Tipp 6: Apfelessig gegen Entzündungen - wer kennt das noch? Einmal täglich zwei Esslöffel Apfelessig in ein Glas mit kaltem Wasser geben, umrühren und runter damit. Wer den Essig-Geschmack nicht leiden kann, gibt einfach noch ein Schuss Honig dazu. Dieses Rezept soll gegen sämtliche Entzündungen helfen, die Verdauung fördern und sogar beim Abnehmen helfen.

 

Tipp 7: Immer schön sauber machen - Ja, wir wissen, Ordnung ist das halbe Leben! Großmutter würde deshalb öfters mal zum Staubwedel greifen, den Besen zur Hand nehmen und richtig schön durchputzen. Übertriebene Hygiene mag zwar als Auslöser für sämtliche Allergien gelten, Sauberkeit befreit dennoch von sämtlichen Pollen im Zimmer und auf der Kleidung.

 

Tipp 8: Urlaub machen - Wie wäre es mit einer kleinen Pollen-Auszeit? Sie müssen dafür nicht einmal weit reisen. Allergiefreien Urlaub können Sie bequem auch in der Heimat machen. Denn Orte am Meer (Ost- und Nordsee) oder ganz weit oben in den Bergen (Alpen) sind glücklicherweise pollenfrei. Hier können Sie wahrlich eine Allergie-Pause einlegen (erfahren Sie mehr zu diesem Thema in diesem Artikel). Und Erholung ist oft die beste Medizin!

 

 

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