Je früher es schmeckt, desto besser das Immunsystem

Kinder leiden häufiger an Allergien und Unverträglichkeiten als Erwachsene, weil ihr Verdauungstrakt noch nicht vollständig entwickelt ist. Sie reagieren deshalb sensibler auf bestimmte Lebensmittel, da ihre Darmbakterien noch im Training sind

Eltern sind oft verunsichert. Sie wollen keine Fehler machen bei der Auswahl den richtigen Ernährung für ihre Kinder und greifen in den ersten Jahren gerne zurück auf Karottenbrei oder pürierte Pastinake.

Lange galt, Muttermilch sei die beste und einzige Nahrung, die man dem Neugeborenen in den ersten Monaten anbieten sollte. Doch wer zusätzlich auch feste Nahrung ab dem 5. Monat zum Speiseplan der Kleinen hinzufügt, senkt das Allergie-Risiko wahrscheinlich um 70 Prozent, so die neusten Forschungsergebnisse

Es gibt allerdings eine Ausnahme: Nüsse! Sie sind weniger gefährlich aufgrund der möglichen Unverträglichkeit, sondern können wegen ihrer Größe schnell in die Atemwege gelangen. Jedes zweite Kind, das sich verschluckt, hat höchstwahrscheinlich eine Nuss gegessen.

Zusammenfassend gilt: Je früher das Kind an neue Nahrungsmittel herangeführt wird, desto besser kann die Verdauung lernen, damit umzugehen und umso weniger Allergien können entstehen. 

 

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